Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die der amerikanische Arzt A. T. Still vor über 140 Jahren begründete.

Die Osteopathie versteht sich als ein eigenständiges und manuelles Behandlungskonzept, das den Körper als untrennbare Einheit aus Körper, Geist und Seele betrachtet.  Es handelt sich um ein sanftes Therapiekonzept, welches ausschließlich mit den Händen ausgeführt wird. Die Osteopathie umfasst die Arbeit an folgenden Körperstrukturen die in Wechselbeziehung zueinanderstehen.

1.       Knöchernes Skelett, Muskeln, Faszien (parietale Osteopathie)

2.       Innere Organe (Viszerale Osteopathie)

3.       Cranium (Craniosacrale Osteopathie: Umfasst das Nervensystem, die Schädelknochen, die Gehirnflüssigkeit (Liquor) die Wirbelsäule bis hin zum Kreuzbein)

Behandlungsablauf:

Im ausführlichen Patientengespräch erfahre ich welche Geschichte die Beschwerden haben. Die Untersuchung erfolgt rein manuell und erfasst den gesamten Körper. Der Bewegungsapparat und die Gewebsbeschaffenheit werden untersucht um Blockaden und Spannungsketten zu finden. Mit individuell ausgesuchten osteopathischen Techniken wird versucht die ursprüngliche Beweglichkeit und Gewebsbeschaffenheit wiederherzustellen, die körpereigene Selbstheilung anzuregen und dadurch körperliches und seelisches Wohlbefinden wiederzufinden.

Die osteopathischen Handgriffe beeinflussen die Blut- und Lymphgefäße, das Nervensystem, das muskuläre System, das Bindegewebe, die Schädelnähte sowie Membranen und Flüssigkeiten des Nervensystems.

Ziel ist es, dass die Blut- und Lymphgefäße frei zirkulieren können, dass das Nervensystem wieder normal versorgt wird und der Körper seine eigene Vitalität zurückerobern kann.

Die Osteopathie hat ihre Grenzen. Schwere und akute Erkrankungen können begleitend behandelt werden, gehören jedoch in die Obhut eines Schulmediziners.